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Kindliche Sprachstörungen

Verzögerungen und Störungen der Kindersprache zeichnen sich durch drei Leitsymptome aus:

  1. Aussprache (phonetisch-phonologische Störungen): Ein oder mehrere Laute werden ausgelassen, durch andere ersetzt, hinzugefügt oder falsch gebildet:

    • "Stuhl" -> "Tuhl" oder "Roller" -> "Loller"

    • Fehlbildung: Sigmatismus ("Lispeln")

    • Schwächen oder ein Ungleichgewicht in der Mundmotorik (myofunktionelle Störung) können zu Schwierigkeiten in der Aussprache führen.

     

  2. Grammatik (syntaktisch-morphologische Störungen): Fehler im Satzbau (Wortfügung und Wortfolge) und der Wortformen:

    • "Ich esse ein Eis." -> "Ich Eis essen."

    • "Die Kinder spielen Ball." -> "Kinders Ball spielen."

    • "Die Katze hüpft in den Sack" -> "Die Katze hüpft in der Sack"

    • "Ich habe Eis gegessen" -> "Ich habe Eis geesst"

     

  3. Wortschatz (semantisch-lexikalische Störungen): Es gelingt dem Kind nicht das richtige Wort für die gewünschte Äußerung zu finden. Die Menge der bekannen Wörter ist zu gering, die Bedutung vieler Wörter wird nicht verstanden.

 

Zusätzlich kann die Entwicklung der Sprache durch auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen beeinträchtigt werden. Dies wirkt sich eventuell auch auf den Schriftspracherwerb aus.